Stand: 18. November 2022







Sandra Oestmann lädt zu Kaffee & Kuchen in das Philosophie-Café ein.

Zum Welttag der Philosophie... Gedanken und Chancen im Chancen-Café Dortmund

Ein Beitrag von Uri Bülbül

Zwei schwere Männer einst, der eine weist in den Himmel der Ideen; der andere auf die Realität der Welt, wie sie uns vor Augen ist zum Greifen und Begreifen nah, wenn man nur genau genug hinsieht. Platon der erste. Aristoteles der zweite. Heidegger sagt: Die Welt weltet und der Weise weist;) Und heute am Welttag der Philosophie in Dortmund, Chancen-Café 103 eine Frau, die die Bedeutung der Philosophie in den Alltag holt, wie zuvor Ludwig Wittgenstein den Gebrauch der Sprache. Was ist Philosophie? könnte man frei nach den "Philosophischen Untersuchungen" fragen und antworten: Ihr Gebrauch im Alltag.

Wir führen die Wörter von ihrer metaphysischen wieder auf ihre alltägliche Verwendung zurück.

Sagt Wittgenstein und:

Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache.

Aber auch:

Die Ergebnisse der Philosophie sind die Entdeckung irgendeines schlichten Unsinns und Beulen, die sich der Verstand beim Anrennen an die Grenze der Sprache geholt hat.

Wie die Fliege im Fliegenglas fliegen wir immer gegen die unsichtbare Scheibe der Sprache, die uns wie eine Käseglocke von der Welt trennt. Was tun?

Wahrscheinlich kommt es nicht darauf an, die Geschichte der Philosophie und ihre Texte zu lesen und verstehen zu wollen, sondern die Philosophie aus ihrer Geschichte in den Alltag zu holen:


Foto: Selin.




Unterschriftensammlung auf change.org

Wie weit darf die Kooperation mit Unrechtregimes gehen, bevor sie zur Kollaboration wird? Was ist Diplomatie? Was Mittäterschaft?

Sportstudentinnen und -studenten der Sporthochschule Köln gegen die WM in Katar mit ihrem Aufruf auf change.org

Solidarität mit den Opfern des Regimes in Katar! "Wer im Angesicht von Unrecht schweigt, macht sich des Unrechts mitschuldig. Wir, eine Gruppe von Studierenden der internationalen Sportpolitik der Deutschen Sporthochschule Köln, können und wollen nicht schweigen und sehen es als unsere Pflicht an, klar und eindeutig Stellung zu beziehen gegen die kommende Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Katar. Es gibt Werte, für die der Sport und für die wir als Studierende stehen: Solidarität, Fairplay, Respekt, Würde, Vielfalt und Gleichheit. Nehmen wir diese Werte als Grundlage des Sports, dürfte diese WM nicht stattfinden."

Statement

Wer im Angesicht von Unrecht schweigt, macht sich des Unrechts mitschuldig.

Wir, eine Gruppe von Studierenden der internationalen Sportpolitik der Deutschen Sporthochschule Köln, können und wollen nicht schweigen und sehen es als unsere Pflicht an, klar und eindeutig Stellung zu beziehen gegen die kommende Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Katar.

Es gibt Werte, für die der Sport und für die wir als Studierende stehen: Solidarität, Fairplay, Respekt, Würde, Vielfalt und Gleichheit. Nehmen wir diese Werte als Grundlage des Sports, dürfte diese WM nicht stattfinden.

Wenn einflussreiche Stakeholder sich diese Werte immer wieder zu eigen machen, um auf die verbindende Kraft des Fußballs hinzuweisen, die WM aber hinnehmen, rechtfertigen und bisweilen schönfärben, fragen wir uns, wem ihre Solidarität wirklich gilt?

Ganz sicher nicht denen, für die der Fußball eigentlich da ist: der Zivilbevölkerung.
Unsere Solidarität gilt den unterdrückten Menschen, insbesondere den Gastarbeiter*innen, den Verstorbenen und ihren Familien sowie allen, die den Mut haben, die Zustände vor Ort sowie innerhalb der FIFA zu kritisieren.

Diese WM basiert auf einem System der Ausbeutung und wird immer wieder damit gerechtfertigt, dass sich durch die WM die Menschenrechtslage in Katar verbessert. Schaut man auf Berichte von unabhängigen Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International oder Human Rights Watch, erkennt man, dass die Gastarbeiter*innen immer noch immensen Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind.

Trotz der Komplexität des Themas ist es eigentlich ziemlich einfach: Menschen werden unterdrückt und sterben, damit ein paar andere privilegierte Menschen Fußball spielen bzw. gucken können.

(Auszug aus dem Statement auf change.org)







"Hacý-Halil Uslucan Foto: uri

Der November-Vollmond Talk
«Kultur - eine runde Sache? Und als solche ein Loch?»

Bei der Vorstellung des KulturArchivs-Ruhr im ZfTI-Essen stellte der Leiter des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung Prof. Hacý-Halil Uslucan Uri Bülbüls These in Frage, dass man hinter den Zeichen das Leben berühren müsse, um eine lebendige Kultur zu realisieren (Sensualismus vs. Rationalismus). Dem Referenten ging es um eine andere Sicht auf die Kultur und ihren Betrieb. Hacý-Halil Uslucan fragte: Ist es überhaupt möglich, hinter den Zeichen das "wahre" Leben zu berühren, oder wird das Leben nicht immer nur durch Zeichen wahrgenommen, wohinter man nicht treten kann? Dieser Dialog soll am 09. November 2022 im Chancen-Café fortsesetzt werden. Um 19.00 Uhr beginnt der Livestream auf Facebook mit «einem kurzen semiotischen Einstieg zu Fragen von Kultur, Integration und warum gerade die Differenz, also die Lücke, das Nichts, so bedeutungstragend ist...» (Uslucan)






Türkische Filmtage in Dortmund enden mit einem außergewöhnlichen Konzert
Global Jazz - Global Spirit

Okay Temiz und Freunde brennen darauf, den musikalischen Weltgeist, der sie bewegt im Ruhrgebiet durch Konzerte zu fokussieren und Spuren der Erinnerung in Ohren und Herzen zu hinterlassen. Die Industrieregion und Schmiede Europas verbindet nicht nur Technologie, Schweiß und den Geist stahlschmelzender Hitze miteinander und kohleschwarzer Gesichter, die müde wieder ans Tageslicht fahren, sie verbindet Erinnerungen an Wandel, Arbeit, Information, digitale Moderne, Industriegedenkstätten mit paradiesischen Naturstrichen, Vielfalt an Menschen, Lebensgewohnheiten, Traditionen, Rhythmen, Lebensstilen. Das Leben ist ein großes wie großartiges Ereignis, dessen Klängen im unwiderstehlichen Sog nachgespürt wird. Türkische Filmtage.

06. November 2022, 20 Uhr Kino im U
Gefördert von:
und





Der Vommond Talk in der 6. Runde:
«Kultur - eine runde Sache?»

Die Vorträge sind keine Monologe, eher ein öffentliches Selbstgespräch, ein Impuls, ein Katalysator für weitere Gedanken, Meinungen, Beiträge. Der Talk verfolgt immer das Konzept des offenen Kunstwerks; wenn Kultur eine runde Sache sein soll, dann sind der Kreisinhalt und der Kreisumfang nur annähernd bestimmbar und niemals vollständig. Es bleibt immer ein Fleckchen der Unbestimmtheit. Für Uri Bülbül symbolisiert die Zahl Pi sehr gut den Begriff der Kultur, der dem Lebendigen Rechnung trägt. Und in der Frage der Perspektivierung kam der Vollmond Talk zu der Erkenntnis, dass es mehr als zwei Lösungen und Perspektiven bei der Frage geben kann, ob das Glas halb voll oder halb leer sei; «Hauptsache, es ist etwas zum Trinken da!»

Das Binäre des Denkens löst nicht alles komplett auf; neben der Frage, halb voll oder halb leer könne auch gefragt werden, trinkbar oder nicht trinkbar, aber neben dem Binären bleibe immer etwas in der Schwebe und Offenheit: «der Kreis ist eine runde Sache1; eckig oder binär können wir uns ihm annähern.»

Die nächsten Vollmond-Talk-Termine sind:

  • Mi, 09.11.2022
  • Do, 08.12.2022
  • Sa, 07.01.2023
  • Sa, 04. 02.2023
  • Di, 07.03.2023

Am 09. November 2022 mit Prof. Hacý-Halil Uslucan
und einem kurzen semiotischen Einstieg zu Fragen von Kultur, Integration und warum gerade die Differenz, also die Lücke, das Nichts, so bedeutungstragend ist...



GLOBALKULTUR featering Global Sounds mit Utku Yurttaþ und Freunde...
Zwei Konzerte im Domicil Dortmund

Global Jazz - Global Spirit

Der in Istanbul geborene Utku Yurttaþ hat an der Folkwang Universität der Künste studiert. Doch das Interesse des schöpferischen Pianisten geht weit über den reinen Jazz hinaus. Yurttaþ darf man getrost als Weltmusiker bezeichnen, der sich mit den vielfältigen Kulturen unseres Planeten kreativ im Bewusstsein und Erbe von Miles Davis und Bach auseinandersetzt. Mit Freunden aus aller Welt, Kolleginnen und Kollegen, mit sehr viel Herzblut organisiert Utku Yurttaþ Konzerte mit programmatischer Perspektive. Los geht es am 14. Oktober 2022, um 20.00 Uhr im Domicil mit Yinon Muallem und Genevieve O'Driscoll.

Unterstützt wird Utku Yurttaþ von Globalkultur Kunst und Kulturelle Bildung gGmbH mit Mitteln des MKW NRW.



In Memoriam Maurico Rosenmann Taub

Konzert am 30. Juni 2022 um 20.00 Uhr
in der Zentralbibliothek Essen
Hollestraße 3


Musik von Frédéric Chopin, Claude Debussy und Mauricio Rosenmann Taub
Daniel Navia Rosenmann, Lesung
Matthias Geuting, Lesung
Evelin Degen, Flöte
Martin von der Heydt, Klavier

Hier das Plakat zum Download...



«So schnell kann man sich zuhause fühlen» - Uri Bülbül im Chancenraum 103 in Dortmund

Die Vollmondlesung von Mai hat Folgen...
Nun gibt es regelmäßig vollmondlich einen Talk übertragen im WEB auf Facebook eine Lese-, Gesprächs- und Musikrunde mit Uri Bülbül und Gästen. «Im Grunde sind wir alle Gäste und zugleich zuhause. Wir können versuchen, Universalität zu denken und zu leben. Und das "Und" dazwischen ist ein langes Wort. So ist die Sprache!» (Uri Bülbül, parodiert und variiert Büchners "Dantons Tod").

Erst spricht er mit sich vor anderen, dann mit anderen vor sich und anderen - es ist eine Selbstverständigung für alle, was keine Selbstverständlichkeit ist.

Im Chancenraum 103 bewegt Uri Bülbül vielleicht neben oder hinter dem Mond mit dem Vollmond Sprache-Denken-Kulturarbeit auf der Suche nach Möglichkeiten eines Paradigmenwechsels in der Kultur.

«Dieser Paradigmenwechsel findet statt wie eine wissenschaftliche Revolution bei Kuhn, ich bin nicht der Auslöser, ich bin nicht der Impulsgeber - ich bin dabei aus meiner Warte. Schaut euch den Chancenraum an, er ist überall zu spüren - der Wechsel!»
So Uri Bülbül über sein Selbstverständnis.

Vielleicht liefert der Vollmond Talk ein bisschen Philosophie dazu.



Zur Vorstellung des KulturArchivs-Ruhr sendet Oberbürgermeister Thomas Kufen Grußworte

«Wo Arbeit ist, da gehört Kultur hin»

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen unterstützt mit seinem Grußwort die Einrichtung eines Online-Archivs für Kulturarbeit www.kulturarchiv-ruhr.de.

Am Mittwoch, 25 Mai 2022 um 18.15 Uhr werden im Zentrum für Türkei Studien und Integrationsforschung die dahinter liegende Ideengeschichte und das Konzept des Archivs vorgestellt. Die interessierte Öffentlichkeit ist dazu eingeladen - vor allem geht es darum, die Kulturarbeiterinnen und Kulturarbeiter, Künstlerinnen und Künstler, Organisator*innen und Initiativen in der freien Szene zu stärken und ihre Arbeit als "Making off" künstlerischer Werke sichtbar zu machen. Festivals, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen organisieren sich nicht von alleine, da steckt viel Arbeit und Engagement von Menschen dahinter, die Kunst erst möglich und sichtbar machen und erst recht geht nichts ohne Publikum. Das soll mit dem KulturArchiv-Ruhr in den Blick rücken, damit auch neue Initiativen von älteren Erfahrungen profitieren können.

Ein besonderer Aspekt des KulturArchivs wird der biographische Teil sein, was den Titel "Lebensarchiv" erhält. Hier geht es darum Lebensgeschichten von Menschen festzuhalten und die Verbindung zwischen Kultur und Alltag ins Licht zu rücken. Es ist gewiss kein Zufall, dass dieser Ansatz an Joseph Beuys Spruch: «Jeder Mensch ist ein Künstler» erinnert.

Der Leiter des ZfTI Prof. Hacý-Halil Uslucan wird ein Impulsreferat halten. Die Einladung zur Veranstaltung ist hier als PDF auffindbar.

Eine Video-Dokumentation der Veranstaltung ist geplant.

Trägerin des KulturArchivs-Ruhr ist Globalkultur.org






Hilft Ariadne in homöopathischen Dosen aus dem Labyrinth?

Uri Bülbül nennt sich selbst einen "selbsternannten postmodernen Romantiker", will sich in eine Schublade einzwängen, um wahrscheinlich wie ein Selbstentfesselungskünstler aus dieser Schublade sich selbst befreiend empor zu steigen in neue Sphären. Seine Anspielung auf die Versteinerten Verhältnisse à la Rudolf steht vorerst im luftleeren Raum, wenn er auf seiner Homepage schreibt:

da kommt einer bei Vollmond und vollführt einen Gedankentanz. Was kann da der erste Gedanke nur sein? «Hoffentlich ist er nicht nackt! [...] Wähnt sich im Labyrinth und versucht dem mit Hilfe des Ariadnefadens zu entkommen. Der Fehler: er hat den Ariadnefaden zerschnitten, zerstückelt, geschüttelt und gerührt, besprüht und weggeschmissen und operiert nur noch mit der Ariadne in homöopathischen Dosen.»

Wieviel Esoterik sich dahinter verbirgt, muss sich am

Montag, den 16. Mai 2022 um 19.00 Uhr
im Chancenraum 103

erweisen.
Livestream dazu gibt es auf Facebook: https://www.facebook.com/watch/ChancenRaum103






KulturArchiv-Ruhr

GLOBALKULTUR bereitet den WEB-Auftritt des KulturArchivs für freie Kulturarbeit im Ruhrgebiet vor.

Kulturelle Bildung bedarf gerade in turbulenten und krisenhaften Zeiten der Besonnenheit. Und ganz gleich, wie die Zeiten sein mögen - das Menschliche, Humanitäre und Politische dürfen nie aus dem Blick geraten. Schließlich haben alle Krisen ihre Vorgeschichten, Hintergründe kulturell begründeten Differenzen.

Ein Ankerpunkt für Bildung und Besonnenheit bleibt das Gedächtnis, das systematisierte Gedächtnis davon ist das Archiv, das Zugriff nach Stichworten und diversen Suchkategorien auf das Vergangene erlaubt, das eigentlich nicht vergangen ist, sondern nur in Vergessenheit geraten.

GLOBALKULTUR hat vor Jahren schon das Archiv angeregt und bereitet nun seine digitale Realisierung vor, nachdem eine Initiative mit Mitteln des MKW/Regionalverband-Ruhr/Interkultur bereits digitalisiert und erfasst wurde.

Das KulturArchiv-Ruhr begann seine Arbeit vor der Einrichtung der Datenbank mit der Dokumentation der migrantischen Kulturarbeit am Beispiel der zweisprachigen Kultur- und Literaturzeitschrift dergi/Die Zeitschrift herausgegeben von Aydýn Yeþilyurt 1986 - 1993 in Duisburg. Sieben Jahre 31 Ausgaben!

Technische und gestalterische Realisation des Archivs: Tristan E. Kneisel. Redaktion: Uri Bülbül



LIANA ALEKSANYAN:
Frei auf der Bühne

Ein Interview von Gökçe Yeþilyurt mit der Opernsängerin Liana Aleksanyan




Gesellschaft für Kunst und Kulturelle Bildun
Kommunikation • Ideen • Projekte • Beratung



Wir haben uns die Probleme nicht ausgedacht...



...haben aber Spaß an Lösungen!

Von links: Funda Çýnar, Fatima Durgut,Gökçe Yeþilyurt, Uri Bülbül



«Gestern brach ein Bügel meiner Brille ab. Nun müssen Sie mich so ertragen. Wir nehmen an, was uns das Universum beschert!» Funda Çýnar, Eröffnungsrede KulturAkademie-Ruhr Open Place Symposium

Globalkultur:
Pläne für 2022:


Interview mit der Geschäftsführerin der Globalkultur - Kunst und Kulturelle Bildung gGmbH Funda Çýnar

Globalkultur - Eine Gesellschaft für Kunst und Kulturelle Bildung? Erzähle bitte mehr... was hat euch dazu bewegt, wo habt ihr den Bedarf gesehen? Was sind die Hintergründe? Was ist deine PERSÖNLICHE Motivation? Was sind eure Ziele? Wie möchtet ihr sie erreichen?

Oh so viele Fragen auf einmal! Fangen wir mit den Zielen an: Wir möchten mit unterschiedlichen Menschen und Institutionen Kulturelle Bildung betreiben. Wir haben unsere eigenen Sichtweisen und finden uns insgesamt nicht so repräsentiert, wie wir es uns wünschen würden. Also nehmen wir das Heft mit Globalkultur selbst in die Hand. Wir haben alle unseren multikulturellen Hintergrund und sind auch in unserer gemeinnützigen Gesellschaft heterogen. Das ist für uns wichtig und gehört zur guten Kulturarbeit dazu! Da können Multikulturalität und Inter- oder Transkulturalität oder wie man das Kind... nein, die Kinder! nennen will, nicht als Sondersparten auftreten. Solange wir die kulturelle Vielfalt aus dem Kulturbetrieb in der Kulturlandschaft separieren, werden wir nicht ein wirkliches kulturelles Miteinander erleben.

Also müssen konstruktive Vorschläge, Projekte, strukturelle Ziele und Pläne her, an denen wir als Globalkultur arbeiten. Natürlich wollen wir nichts im Alleingang. Wir wollen kooperieren und suchen die Partner, die sich ebenfalls um diese Themen bemühen.

Da kann ich auch gleich etwas zu meiner persönlichen Motivation sagen: Ich habe jahrelang für das DRK und das Familienbildungswerk des DRK gearbeitet. Die großen Tanker sind nicht das, was uns weiterbringt! Routine und Reduktion auf Sozialarbeit und sehr engmaschige Kompetenzzuschreibung... nein, davon habe ich und nicht nur ich die Schnauze voll! Wenn wir im Bild bleiben: ich möchte ein schnelles, wendiges, basis- und praxisnahes Boot, aber reisetauglich für gewagte und phantastische Ziele.

Natürlich ist Globalkultur ein gewagter Schritt, aber genau darin liegt die Motivation: endlich mal etwas wagen, originell und experimentell sein und Schätze und Potenziale der Menschen mitnehmen und nicht immer unbeweglich an irgendeinem Kurs festhalten, von dem ich gar nicht genau weiß, wie er festgelegt wurde!

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