Fotos + Text: only connect

Ela: die Ruhe nach dem Sturm

ein Tanztheater von only connect!
Premiere am: 26.10.2019 in der RÜE-Bühne


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Foto-Collage Uri Bülbül; Maske: Salomé Klein





Im Rahmen des Projektes "Das Katakomben-Theater als Drehscheibe für Weltmusik und interkulturelle Avantgarde"


Das Hardenberg-Projekt

Die Gesichter des Niklas Hardenberg


Auf den Spuren der freien Szene NRW

Serielles Erzählen in sozialen Netzwerken zwischen Fiktion und Dokumentation im Internet und als Buch auf den Spuren der freien Szene NRW mit einem Dokumentarliteraturprojekt - Fortsetzungsroman in 40 Folgen

Ein Fortsetzungsroman in 40 Folgen über die freie Szene in NRW.

Niklas Hardenberg, ein fiktiver Held, eine Lieblingsfigur des Uri Bülbül hat das Leben in der Fiktionalität satt. Er will sich in der Wirklichkeit des Autors niederlassen, seinen individuellen eigenen Platz in der Kulturlandschaft finden, die seinen Autor umgibt. In 40 Folgen suchen Autor und Figur gemeinsam nach einem geeigneten Ort und lernen dabei die Landschaft kennen, die sie nun gemeinsam betrachten. DIE GESICHTER DES NIKLAS HARDENBERG

Lesung zur Vorstellung des Projektes mit literarischen Kostproben:
Dienstag, 29. Oktober 2019
um 19.00 Uhr
im Katakomben-Foyer

Im Rahmen des "Drehscheiben-Projektes" beschäfftigt sich das Katakomben-Team mit verschiedenen Mitteln mit den Strukturen der freien Szene. Neben der literarischen Herangehensweise gibt es auch die Symposien ZUKUNFTSMUSIK, die sich der nicht-kommerziellen freien Musikszene widmen.
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Fotos: Katakomben-Team

Kunst im Katakomben-Foyer

Die griechische Künstlerin Eirini Bratti organisiert im Katakomben-Foyer Ausstellungen und stellt selbst aus


Die Öffnung der Grundsteinkiste bildete den Start für eine neue Etappe von Ausstellungen: Kunst im Katakomben-Foyer

Die organisierende Künstlerin Eirini Bratti studierte zunächst in Athen und Patras Politische Wissenschaften und Soziologie, bevor sie sich immer stärker der Malerei zuwandte. Sie lebte und arbeitete von 1992 bis 2000 in Wuppertal, wo sie sich in ihrem Atelier ganz der Malerei widmete und sich von freier improvisierter Musik und den Ausläufern der Fluxus-Idee inspirieren ließ. Für den Ausstellungskatalog zu ihrer Magdeburger Ausstellung 2002 verfasste der renommierte Musiker der Improvisationsszene, der Kontrabassist Peter Kowald einen Text.

Von Uri Bülbül



Fortsetzung

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Fotos: Uwe Faltermeier

Ein Warten, das sich sehen lassen kann!

Julie Stearns inszeniert Samuel Becketts "Warten auf Godot"





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2018: Thomas Kufen, Essens Oberbürgermeister, spricht im Katakomben-Theater anlässlich des Jahresempfangs desTheaters

Thomas Kufen, selbst in der Regierung Jürgen Rüttgers Landesbeauftragter für Integration gewesen, kennt den Wert der interkulturellen und integrativen Arbeit und weiß zu schätzen, was das Katakomben-Team als freies Theater ohne Hauptamtliche leistet.

Seit Jahren bemühen sich die Verantwortlichen des Theaters um eine Förderung des Theaters, um seine Existenz hauptamtlich und ohne Selbstausbeutung sichern zu können. An diese Rede des Oberbürgermeisters knüpfen sie Hoffnungen und Erwartungen.

Siehe auch das

Grußwort des Essener Oberbürgermeisters Thomas Kufen im Programmheft 2018 IMPRESSUM Fortsetzung





Das Land NRW hat mit Mitteln seines Ministeriums für Kultur zwei umfangreiche Projekte des Katakomben-Theaters in Essen in den vergangenen Jahren gefördert.

Eines davon war das TRANSAESTHETICS-Project, das sich dem Thema widmete, wie sich die regionale Musikszene mit ihren Akteuren, die seit Jahrzehnten hier wirken, entwickelt und verändert, worin die Kontinuitäten bestehen wohin die musikalische Reise in nächster Zeit geht. Die Musikszene des Ruhrgebiets ist in Sachen Weltmusik und Jazz an Vielfalt und Professionalität, an Experimentierfreude und Klangreichtum schwer zu übertreffen.

Das Klangarchiv längst nicht abgeschlossen will diese Vielfalt in größerem Maße einem breiteren Publikum zugänglich machen und auch die Aufmerksamkeit auf die Musikerinnen und Musiker erhöhen.

Irgendwo schwebt auch die Idee einer weltmusikalischen Oper im Raum.

Das Worldmusicmapping der Region geht 2018 in die zweite Runde.

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Das TRANSAESTHETICS-Project: Worldmusic-Mapping und Klangarchiv

im

Das Trio Fethi Ak, Kazým Çalýþgan und Jens Pollheide und ihre Gäste experimentieren und erproben neue musikalische Zustände. «Transaesthetics» ist nicht nur ein Gruppenname, ein Bandtitel, sondern ein musikalisches Programm. Kombiniert werden Stilrichtungen und Genres mit anderen Musikern und deren musikalischen Interessen, Schwerpunkten, Traditionen und Stilen. So wird es zu einem offenen System, das vom Durchfluss asiatischer, indischer, fernöstlicher Musiktraditionen, Stile und Instrumente in Kombination mit westlichen und anatolischen Musiktraditionen und Stilen lebt.

Am Sonntag, 07. Juni 2015 traf Transaesthetics auf DILSHAD & IMRAN KHAN (Indien).

Im Juni 2014 kam es innerhalb der von Jens Pollheide kuratierten Reihe «groove club intercontinental» im Dortmunder domicil zum musikalischen Treffen des Transeasthetics Trio (Kazým Çalýþgan - kopuz, vocal, perc., Fethi Ak- percussion, Jens Pollheide - flutes, bass) mit Dilshad Khan (sarangi, gesang) und Imran Khan (sitar, gesang). Den Tabla-Part übernahm das erst 15jährige Dortmunder Talent Navid Delawazarda.

Alle Musiker und auch das Publikum waren derart begeistert vom spontanen Zusammenspiel, dass für das Folgejahr nun mehrere gemeinsame Auftritte geplant wurden. Im Zentrum stand dabei die Begegnung der Musiker und die Zusammenführung der jeweiligen musikalischen Einflüsse.

Weiter ging es 2016 nicht nur mit weiteren musikalischen Begegnungen, sondern auch Kunstgattungen übergreifenden Experimenten mit Transaesthetics und Literatur, Tanz und Malerei.




Improvisation. Intuition. Kommunikation

Neue Musik in den Katakomben - nicht nur im "klassischen" Sinn

Uri Bülbül über die Montagsreihe TRANSAESTHETICS im Katakomben-Theater

Die Kunst des Tänzers Danilo Cordoso vermag man erst richtig einzuschätzen und als das zu begreifen, was sie wahrhaft ist: mehr als zu bewundernde Körperakrobatik, wenn man berücksichtigt, dass die Performance insgesamt auf Improvisationen aufbaut und keinerlei vorgefertigte Choreographie besitzt. Überhaupt ist das für TRANSAESTHETICS (bestehend aus dem Trio: Kazým Çalýþgan, Fethi Ak und Jens Pollheide) basale Prinzip das dialektische Verhältnis zwischen Text, Notation, Vorplanung auf der einen und Freiheit der Improvisation auf der anderen Seite.


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Slinky Springs to Fame
Literat der Grausamkeit

Jo Ziegler über ein Interview-Vormittag mit dem Sprecher des Katakomben-Theaters Uri Bülbül

Zwei Freunde ziehen los und suchen einen symbolischen Ort auf, und zwar nicht, um über Gott und die Welt zu sprechen, sondern über Kulturarbeit zu philosophieren. Uri Bülbül, Sprecher des Katakomben-Theaters Essen ist ein scharfer Kritiker der Kultur- und Förderungspolitik und jemand, der Polemik als ein literarisches Stilmittel begreift und häufig zum Ärger der aufs Korn Genommenen praktiziert. Immer wieder engagierte er sich in der Kulturszene des Ruhrgebiets seit 2005 mit Ideen wie die Gründung eines Labors für interkulturelle Netzwerke oder ein Zentrum für Weltmusik im Katakomben-Theater oder die Schaffung eines alternativen Internetportals für kreatives und kollaboratives Schreiben unter dem Titel www.poesiepedia.de, gründete 2006 das textzentrum-essen und 2013 die Kulturlaube im Kleingartenverein Am Grüngürtel in Bochum. Seiner Feder entstammt auch die KulturAkademie-Ruhr oder das Konzept für das Buch «Die Elegie der Gastarbeiterschaft», wofür er auch einen Beitrag und das Vorwort schrieb. Im Oktober 2013 brachte er auch sein Buch «Der Auftrag» heraus. Eine mehr oder weniger deutliche Hommage an Heiner Müller und zugleich eine Verarbeitung seiner eigenen politischen wie philosophischen Erfahrungen in einem «Spiel für Stimmen zur Untersuchung der Anatomie des Verrats».

Zur Zeit arbeitet er am Lektorat seiner Novelle «Brachland» und schreibt das Schlusskapitel des kollaborativen Werkes «Bedingung und Möglichkeit. Gespräche über Kulturalität als ein Beitrag zur rhizomatischen Transzendentalphilosophie der Kultur».
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Philosophie des Jazz

Daniel Martin Feiges Buch über die Philosophie des Jazz bei Suhrkamp erschienen

Was ist Jazz? Wie unterscheidet er sich von anderen Arten von Musik? Und inwieweit handelt es sich bei ihm um einen besonders interessanten Gegenstand für das Nachdenken über ästhetische Fragen? M.D. Feiges «Philosophie des Jazz» stellt laut Verlag die erste philosophische Auseinandersetzung dar, die sich dem Jazz widmet. Daniel Martin Feige geht darin der Frage des Verhältnisses zwischen Jazz und europäischer «Kunstmusik» nach und untersucht den Zusammenhang zwischen Musiker und Tradition sowie zwischen Werk und Improvisation.

Er stellt dabei die These auf, dass erst im Jazz zentrale Aspekte musikalischer Praxis überhaupt explizit gemacht werden, die in der Tradition europäischer Kunstmusik implizit bleiben.

Kunstphilosophisch etwas unbefriedigend und schwerfällig hingegen, sein Versuch an der alten Trennung zwischen ernster und Unterhaltungsmusik festzuhalten, indem er Kunstmusik von anderer Musik wie etwa Popmusik unterscheidet. Dabei wäre diese Unterscheidung für die Herangehensweise an die Philosophie des Jazz nicht zwingend notwendig:

«Es geht bei dieser Bemerkung nicht darum, bestimmte Arten von Musik aus dem Kanon der Kunst auszuschließen; es geht also nicht darum, ein inhaltlich konservatives Verständnis dessen, was künstlerische Musik sei, zu verteidigen. Denn es geht hier gar nicht um eine inhaltliche Entscheidung. Es geht allein darum, dass wir, wie auch immer wir im Einzelfall argumentieren würden, den Unterschied zwischen künstlerischer Musik und Musik, die keinen künstlerischen Anspruch erhebt, grundsätzlich verstehen. Kurz gesagt: Es gibt Musik, die keine Kunst ist, so dass kunstphilosophische Fragen nur einen Teilbereich musikphilosophischer Fragen ausmachen.»

Wie auch immer haben wir es hier mit einem Buch zu tun, dessen Erscheinen wir freudig begrüßen und uns den mitgebrachten Auseinandersetzungen und Anregungen stellen können.

Das Geheimnis der Fragmente

LITERATUR, MUSIK UND BILDENDE KUNST

Texte und Videos: Christoph Überhuber

Unfertige Texte und Bilder, Momentaufnahmen eines unterbrochenen Prozesses, regen die Fantasie besonders intensiv an. Wie hätte der künstlerische Prozess weiter gehen können? Das Fragmentarische fordert die Gewohnheiten unserer Wahrnehmung heraus und bereichert unsere Sicht auf die Wirklichkeit. Sehen wir Dinge überhaupt jemals als Ganzes oder nicht immer nur als Fragment? Wie ergänzen oder verändern wir sie in unserer Phantasie, ohne uns dessen bewusst zu sein?

Thema des Vortrags und von drei Videos sind Fragmente aus den Bereichen Literatur, Musik und bildende Kunst. Historisch und an Hand von aktuellen Beispielen wird die Bedeutung künstlerischer Fragmente aufgezeigt.





Musikalischer Aufbruch im Katakomben-Theater mit dem Transaesthetics-Trio


Montags ist Transaesthetics-Tag postet der Leiter des Katakomben-Theaters und Musiker Kazým Çalýþgan auf facebook. Am heutigen Montag (19. Mai 2014)) erfreut der musikalische Gast Alex Morsey das Katakomben-Publikum.

Fethi Ak (Percussion)
Kazým Çalýþgan (Percussion, Stimme und Kopuz)
Jens Pollheide (Bass, Flöten)
Der Gast der Abends: ALEX MORSEY (Kontrabass, Tuba, Stimme, Guembri)



Musik, Mythos, Migration


«Das Konzept ist besser als immer nur interreligiöse Dialoge zu führen»
Kazým Çalýþgan im Gespräch mit Uri Bülbül


Im vergangenen Jahr erteilte das Integrationszentrum Essen Uri Bülbül den Auftrag, mit Schlüsselfiguren der Kultur- und Interkulturszene in Essen Interviews zu führen und diese zu dokumentieren. Hier der komplette Wortlaut des Interviews mit Kazým Çalýþgan, dem Musiker und Leiter des Katakomben-Theaters.

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